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Corona-Versagen der Politik, Teil 2 (17.01.2021)

Veröffentlicht vor einem Monat, 18. Jan. 2021

Die Bibel kennt zwei Schöpfungsgeschichten. Beide befinden sich im Buch Genesis. Die eine im ersten, die andere im zweiten Kapitel. Letztere ist die ursprünglichere, also die ältere Fassung, und zwar ca. 500 Jahre älter. Da heisst es: “Gott, der Herr, nahm also den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, damit er ihn bebaue und hüte.” In der jüngeren Fassung lesen wir: “Dann sprach Gott: Lasst uns Menschen machen als unser Abbild, uns ähnlich. Sie sollen herrschen über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels, über das Vieh, über die ganze Erde und über alle Kriechtiere auf dem Land.”

Welche Version sich durchgesetzt hat, wissen wir alle.

Ich habe nicht gezählt, aber eines der Worte, das seit fast einem Jahr wohl am meisten in den Nachrichten zu hören ist, lautet “Massnahmen”: wirksame, erweiterte, verschärfte, neue, abschreckende, verpflichtende, zeitnahe, beschlossene, gültige, weitreichende, ausser-gewöhnliche, gezielte, dauerhafte Massnahmen usw. …

Ehrlich gesagt, ich kann’s schon nicht mehr hören! Dazu werden wir täglich bombardiert mit Todes-, Infektions,- Betten- und Impfzahlen. Das allein macht schon krank. Wie wäre es damit? Das Leben ist:

  1. Ein Risiko
  2. Tödlich
  3. Ungerecht (zumindest nach unserer Auffassung)

Anstatt zuzugeben, dass sie nicht mehr weiterwissen, übertreffen sich Politiker und sogenannte Fachleute gegenseitig mit einem Wust von Massnahmen. Zu wenig, zu viel, zu weit oder zu kurz gegriffen, zumutbar oder unzumutbar, unabdingbar, unzureichend usw. Da und dort herrscht nicht nur eine Verpflichtung, Maske zu tragen, nein, es muss eine ganz bestimmte Maske sein. Diese schützt allerdings auch nur bedingt, wenn sie nicht Millimeter genau passt.  Einige der sogenannten Fachleute empfehlen dringend, die Maske daheim zu tragen – womöglich auch im Bett! Von Impfzwang für bestimmte Gruppen ist ebenfalls schon die Rede. Manche Massnahmen mögen richtig und wichtig und nötig und sinnvoll sein, andere hingegen schiessen nicht nur über das Ziel hinaus, sondern verfehlen es völlig.

Nach einem zweimonatigen Lockdown, der so gut wie nichts gebracht hat, sollte man vielleicht ein bisschen reflektieren und sich ein paar Fragen stellen, wie z.B.:

  • Sind es die richtigen Massnahmen? (Hohe Neuinfektionen beim Impf-Weltmeister Israel! Ausnahmezustand im “Maskenland” Japan! Massive Rückkehr des Virus in China, dem Land mit den rigorosesten Zwangsmassnahmen).
  • Was sind die Folgen all dieser Massnahmen?
  • Wo muss man wirklich ansetzen?
  • Könnte das Virus eine Botschaft sein, eine Warnung, ein Schuss vor dem Bug?
  • Hat das etwas zu tun, wie wir mit der Natur umgehen, mit den Pflanzen und Tieren?
  • Müsste man nicht da ansetzen?

Es geht nicht darum, Gott zu verstehen! Aber es geht darum, die Botschaft und die Zeichen, welche uns die Natur auf eindringliche Weise schickt, zu sehen, ernst zu nehmen und umzusetzen. Doch unsere Politiker und Fachleute verbeissen sich in einen Katalog von teils zweifelhaften Massnahmen, welche das Problem nicht an der Wurzel angehen, um unsere Erde zu schützen, die Tiere und Pflanzen, die Wälder, Flüsse und Meere.

Wir haben vergessen – unsere Politiker und offenbar auch ihre Task-Force – dass die Natur sehr gut ohne uns leben kann, aber wir nicht ohne sie!

Sollte die Pandemie nach ein paar Monaten abklingen, dann werden die Politiker und ihre Fachleute uns dies als ihr Werk verkaufen. Durch ihre Massnahmen sei das Virus besiegt worden – hören wir dann. Mitnichten! Die Wahrheit ist: das Virus zieht sich zurück, weil die Natur es so will, und nicht Herr Prof. Dr. Siebengescheit und Herr Minister Neunmalklug. Hat der Mensch aus der aktuellen Pandemie etwas gelernt und ergreift er die notwendigen Massnahmen, welche unseren Planeten auch tatsächlich schützen, wird sich die Lage beruhigen. Andernfalls wird der Rückzug des Virus nur vorübergehend sein.

Wir haben die Wahl: Wir können wählen zwischen: “herrschen über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels, über das Vieh, über die ganze Erde und über alle Kriechtiere auf dem Land.” Oder: “Gott, der Herr, nahm also den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, damit er ihn bebaue und hüte.”